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Es waren Zwillinge – Segen und Fluch der modernen Medizin
Die Ultraschalldiagnostik in der Schwangerschaft ist eine sehr gute Sache. Frühzeitig ist der kleine Schatz zu sehen. Die Bilder schmücken als erstes das Fotoalbum. Meist zeigt sich auch, ob ein Junge oder ein Mädchen erwartet wird. Moderne Geräte messen die Nackendicke, die – fällt sie zu hoch aus – ein Hinweis auf die Trisomie 21, also das Downsyndrom sein kann. Die Organe und ihre Funktion können überprüft werden. Und – es tut nicht einmal weh.
Die Frauen früherer Zeit blieben bis zur Geburt des Kindes über all die Dinge im Unklaren. Auch wenn berechtigte und natürliche Ängste um das Ungeborene zumindest ein unterschwelliger Begleiter in diesen Monaten waren, so konnten diese Frauen oftmals die Schwangerschaft mehr genießen. Zwillingsschwangerschaften wurden erst spät, wenn nicht gar erst zur Geburt selbst bemerkt. Heute wissen wir oft schon nach wenigen Wochen, wenn nicht nur ein Baby unterwegs ist. Diesen Beitrag weiterlesen »
Stillen wird überbewertet
Für viele Mütter stellt das Stille nach der Geburt ihres Kindes ein Problem dar – nicht etwa, weil sie nicht wollen, sondern weil sie nicht können. In einigen Fällen will die Muttermilch einfach nicht fließen oder aber es treten Schmerzen beim Stillen auf. Die meisten Mütter fühlen sich schlecht dabei, wenn sie ihr Kind nicht stillen, zumal auch immer wieder davon zu hören ist, dass das Stillen so viele Vorteile für Babys hat. Ein norwegisches Forscherteam hat nun allerdings herausgefunden, dass diese Vorteile zum Teil auch einfach überbewertet werden. Demnach habe sich im Verlauf einer Studie gezeigt, dass das Stillen zum Beispiel nicht zwangsläufig auch das Risiko beim Neugeborenen mindert, an Asthma und Allergien zu erkranken. Diesen Beitrag weiterlesen »