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Übergewicht erhöht Risiko für eine Schwangerschaftsdiabetes

Frauen die übergewichtig sind und vorhaben schwanger zu werden, sollten eventuell überlegen, ob sie nicht vor der Schwangerschaft ein paar Kilos abnehmen wollen, denn Experten weisen nun darauf hin, dass unter anderem das Risiko für eine Schwangerschaftsdiabetes erheblich verringert werden kann, wenn man das Gewicht rechtzeitig reduziert. Die Bauchspeicheldrüse muss während der Schwangerschaft mehr Insulin produzieren, damit Glukose aus der Nahrung als zusätzliche Energiequelle verwertet werden kann. Bei der Schwangerschaftsdiabetes kann die Glukose nicht ausreichend abgebaut werden, weil die Bauchspeicheldrüse der Mutter diese Mehrarbeit nicht leisten kann. Das Resultat ist ein zu hoher Blutzuckerspiegel.

Neben dem Übergewicht ist unter anderem auch noch eine ungesunde Ernährung, eine erbliche Vorbelastung und eine Schwangerschaft über 30 ein Risikofaktor für eine Schwangerschaftsdiabetes – mit der übrigens auch das Risiko einer Fehlgeburt steigt. Daher sollte man zudem auch die Blutzuckerwerte während der Schwangerschaft regelmäßig kontrollieren lassen, um rechtzeitig handeln zu können.

Schwangerschaftsdiabetes – eine leise Gefahr

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"© 2009 ablestock / jupiterimages"

In Deutschland leiden rund vier Prozent der schwangeren Frauen unter einer so genannten Schwangerschaftsdiabetes. Damit hat sich die Zahl der Erkrankungen in den letzten Jahren fast verdoppelt. Das größte Risiko an Diabetes während der Schwangerschaft zu erkranken, haben in der Regel alle Frauen mit Übergewicht.
Aber nicht nur übergewichtige Frauen sind gefährdet, auch schlanke Frauen kann es treffen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Cola erhöht das Risiko einer Schwangerschaftsdiabetes

Wenn Frauen während der Schwangerschaft zu Cola greifen, so tun sie sich damit nichts Gutes, denn das sehr zuckerhaltige Erfrischungsgetränk erhöht das Risiko, im Laufe der Schwangerschaft an der so genannten Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken. Erstmals wurde dieser Zusammenhang nun von Forschern der Louisiana State University in New Orleans belegt, die im Rahmen der “Nurses Health Study” über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten mehr als 13.000 Frauen untersucht hatten. Dabei wurden andere Risikofaktoren für eine Schwangerschaftsdiabetes bewusst außen vor gelassen, damit man am Ende ein unverfälschtes Ergebnis erhält.

Demnach erkranken Frauen, die während der Schwangerschaft mehr als fünf Gläser Cola in der Woche trinken, fünfmal häufiger an der Schwangerschaftsdiabetes als diejenigen, die weniger als einmal im Monat Cola trinken. Mal abgesehen davon ist Cola aufgrund des hohen Zuckergehalts und der chemischen Inhaltsstoffe ohnehin nicht unbedingt „das gelbe vom Ei“. Und auch unabhängig von dem Risiko, eher an einer Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken, ist das Trinken von koffeinhaltigen Getränken, also auch Kaffee und Co., während der Schwangerschaft generell nicht gesund – unter anderem kann zu viel Kaffee auch das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen.