Artikel-Schlagworte: „Kind“

Kind oder Karriere – mehr Freiheit durch die Pille?

Im Rahmen des Fachgespräches unter dem Titel „Lebenskonzepte nachhaltig & geschlechtergerecht“, welches unlängst in der Heinrich-Böll-Stiftung stattfand, gab die bekannte Soziologin Elisabeth Beck-Gernsheim einige höchst interessante Thesen zum Besten. Diesmal ging es um die Veränderungen in der Arbeitswelt und die sich daraus für die Geschlechter ergebenden Auswirkungen. Frei nach dem Motto: „Kind und Karriere – geht das?“ erklärte Beck-Gernsheim, dass unter anderem auch die Anti-Babypille Schuld daran sei, dass sich das „Mutter-sein“ zu einer Art „Störfall innerhalb der modernen Arbeitsgesellschaft“ etabliert habe.

Zwar bietet in diesem Zusammenhang die Pille anfänglich noch ein kleines Stückchen Freiheit, aber dennoch ist die moderne Frau von heute gewissen Zwängen unterworfen. So insbesondere auch den zumeist engen „Fesseln“ der Arbeitswelt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Schwangerschaft – Fettleibigkeit erhöht Risiko von Herzfehlern beim Kind

Wie eine amerikanische Studie nun belegt, erhöht die Fettleibigkeit bei schwangeren Frauen das Risiko von Herzfehlern beim Kind – demnach steigt das Risiko bei dieser Personengruppe um rund 15 Prozent. Insgesamt haben die Forscher dabei die Daten von rund 63.000 Babys ausgewertet, wovon etwa 56.000 Babys ohne Herzfehler und 7400 mit Herzfehler zur Welt kamen. Dabei steigt das Risiko weiter an, je mehr Übergewicht die schwangeren Frauen haben. Bewegt sich die Fettleibigkeit im mäßigen Bereich, liegt das Erkrankungsrisiko für das Kind bei rund 10 Prozent, während das Risiko bei Frauen mit extremen Übergewicht bei 30 Prozent liegt.

Der Diagnose von Fettleibigkeit liegt der Body-Mass-Index (BMI) zugrunde, wobei das Körpergewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Körpergröße in Metern geteilt wird. Eine Frau gilt dann als extrem fettleibig, wenn der BMI bei über 35 liegt.

Stillen wird überbewertet

Für viele Mütter stellt das Stille nach der Geburt ihres Kindes ein Problem dar – nicht etwa, weil sie nicht wollen, sondern weil sie nicht können. In einigen Fällen will die Muttermilch einfach nicht fließen oder aber es treten Schmerzen beim Stillen auf. Die meisten Mütter fühlen sich schlecht dabei, wenn sie ihr Kind nicht stillen, zumal auch immer wieder davon zu hören ist, dass das Stillen so viele Vorteile für Babys hat. Ein norwegisches Forscherteam hat nun allerdings herausgefunden, dass diese Vorteile zum Teil auch einfach überbewertet werden. Demnach habe sich im Verlauf einer Studie gezeigt, dass das Stillen zum Beispiel nicht zwangsläufig auch das Risiko beim Neugeborenen mindert, an Asthma und Allergien zu erkranken. Diesen Beitrag weiterlesen »

Schwangerschaft – Mit Gemüse gegen Diabetes beim Kind vorbeugen

Wenn schwangere Frauen während der Schwangerschaft viel Gemüse zu sich nehmen, so kann dies das Risiko verringern, dass das Kind im Laufe seines Lebens an Diabetes erkrankt. Dies fanden Forscher der Uni Göteborg heraus, die im Rahmen einer Studie die Blutproben von rund 6000 Kindern analysiert hatten. Konkret soll hier das Risiko höher sein, am Typ-1-Diabetes zu erkranken, wenn man wenig Rohkost während der Schwangerschaft zu sich nimmt.

Bei Typ-1-Diabetes sorgen bestimmte Zellen in der Bauchspeicheldrüse dafür, dass weniger Insulin produziert wird, weshalb im Laufe der Zeit ein Insulinmangel entsteht. Wenn man nun also vermeiden möchte, dass das Kind später einmal an Typ-1-Diabetes erkrankt, empfiehlt es sich in der Schwangerschaft am besten täglich Gemüse oder andere Rohkost zu sich zu nehmen, dadurch lässt sich das Risiko deutlich senken.

Wachkomapatientin brachte gesundes Kind zur Welt

Zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres hat in Deutschland eine Frau im Wachkoma ein gesundes Kind zur Welt gebracht. In der Universitätsklinik in Erlangen wurde eine 40 Jahre alte Frau die nach einem Herz-Kreislaufstillstand ins Koma gefallen ist, von einem Kind entbunden. Diesen Beitrag weiterlesen »

Falsche Ernährung in der Schwangerschaft könnte Übergewicht bei Kindern verursachen

ernaehrung-photos

Photos.com / Jupiterimages

Wissenschaftler haben nun herausgefunden, dass die Neigung zu Übergewicht bei Kindern schon dann entstehen kann, wenn sie noch gar nicht geboren sind. Demnach könnte eine Ursache für die Fettleibigkeit bei Kindern eine schlechte Ernährung der Mutter im letzten Drittel der Schwangerschaft sein – dabei ist es jedoch der glykämische Aspekt, der hier zum Tragen kommt. Der Glykämische Index gibt die Wirkung der Kohlenhydrate (Brot, Nudeln etc.) und weiterer Stoffe auf den Blutzucker an. Diesen Beitrag weiterlesen »