Archiv für die Kategorie „Rund um die Schwangerschaft“

215 Millionen Menschen weltweit fehlt der Zugang zu Verhütungsmitteln

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Laut Weltbevölkerungsbericht der UNO für das Jahr 2010 werden pro Jahr 80 Millionen Frauen in den Entwicklungsländern ungewollt schwanger – schlicht und einfach aus dem Grund, dass sie keinen Zugang zu Verhütungsmitteln haben. Etwa 350.000 dieser Frauen sterben an den Folgen von Komplikationen während der Schwangerschaft oder Geburt und auch diese Todesfälle könnten verhindert werden, wenn eine entsprechende medizinische Betreuung gewährleistet werden könnte. Stattdessen ist es so, dass nur zwei Drittel der Geburten von geschultem Personal betreut werden.

Die Müttersterblichkeit könnte auch durch einen besseren Zugang zu Verhütungsmitteln und eine bessere Beratung gesenkt werden, und das um bis zu 30 Prozent. Diesen Beitrag weiterlesen »

Erfüllung des Kinderwunsches trotz Gebärmutterkrebs

Wenn Frauen vor der Erfüllung ihres Kinderwunsches an Gebärmutterkrebs erkranken, bedeutete dies in der Vergangenheit eigentlich, dass sie kinderlos blieben. Nun ist es jedoch gelungen, mit Hilfe der Hormonspirale das Krebswachstum zu stoppen, so dass sich die betroffenen Frauen den Wunsch nach einem Kind doch noch erfüllen konnten. Im Rahmen einer klinischen Studie wurde den Frauen die Hormonspirale eingesetzt, die ein Jahr lang im Körper verbleiben sollte. Parallel dazu bekamen die Frauen monatlich eine Injektion, die die Produktion des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen stoppen sollte. Wenn es nach dem Jahr gelungen ist, das Tumorwachstum aufzuhalten, wurde die Hormonspirale entfernt und einer Schwangerschaft stand nichts mehr im Wege.

Von den 39 Frauen, die an dieser Studie teilnahmen, haben sich neun den Kinderwunsch erfüllt und alle Frauen haben ihre Krebserkrankung überlebt. Nach der Geburt des Kindes musste die Gebärmutter dann allerdings entfernt werden. Weitere Studien sollen den Erfolg der Methode überprüfen und zeigen, ob sie das Potential hat, sich auch dauerhaft durchzusetzen.

Übergewicht erhöht Risiko für eine Schwangerschaftsdiabetes

Frauen die übergewichtig sind und vorhaben schwanger zu werden, sollten eventuell überlegen, ob sie nicht vor der Schwangerschaft ein paar Kilos abnehmen wollen, denn Experten weisen nun darauf hin, dass unter anderem das Risiko für eine Schwangerschaftsdiabetes erheblich verringert werden kann, wenn man das Gewicht rechtzeitig reduziert. Die Bauchspeicheldrüse muss während der Schwangerschaft mehr Insulin produzieren, damit Glukose aus der Nahrung als zusätzliche Energiequelle verwertet werden kann. Bei der Schwangerschaftsdiabetes kann die Glukose nicht ausreichend abgebaut werden, weil die Bauchspeicheldrüse der Mutter diese Mehrarbeit nicht leisten kann. Das Resultat ist ein zu hoher Blutzuckerspiegel.

Neben dem Übergewicht ist unter anderem auch noch eine ungesunde Ernährung, eine erbliche Vorbelastung und eine Schwangerschaft über 30 ein Risikofaktor für eine Schwangerschaftsdiabetes – mit der übrigens auch das Risiko einer Fehlgeburt steigt. Daher sollte man zudem auch die Blutzuckerwerte während der Schwangerschaft regelmäßig kontrollieren lassen, um rechtzeitig handeln zu können.

Ernährungsratgeber mit nützlichen Tipps rund um die Schwangerschaft

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Der Ernährungsratgeber von Sven-David Müller weist nun noch einmal darauf hin, dass Frauen sowohl in der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit eine spezielle Ernährungsweise beachten sollten. Dabei ist nicht nur eine ausgewogene, gesunde Ernährung wichtig, sondern auch der Verzicht auf einige Dinge: So sollten Schwangere zum Beispiel keinen Rohmilchkäse und auch kein rohes Fleisch essen. Auch Softeis kann gefährlich sein, da sich darin Salmonellen befindet könnten. Es gibt einige Risikofaktoren, die durch eine schlechte Ernährungsweise begünstigt werden können. Übergewicht und eine Schwangerschaftsdiabetes können dabei ebenso zu den Folgeerkrankungen gehören, was nicht nur für die Mutter eine potentielle Gefahr darstellt.

Der Ernährungsratgeber gibt nützliche Tipps zur Ernährung während der Schwangerschaft und der Stillzeit, räumt aber auch mit verschiedenen Vorurteilen und Mythen auf, die sich rund um die Schwangerschaft ranken. Es ist bekannt dass schwangere und stillende Frauen einen höheren Bedarf an Protein, Eisen, Jod, Zink, Vitamin A, Vitamin B6 sowie Folsäure und Vitamin C haben. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kinderwunsch: Neues Verfahren sorgt für mehr Möglichkeiten

Frauen bekommen heute immer später Kinder, das fortgeschrittene Alter führt jedoch häufig auch dazu, dass sich die Schwangerschaft nicht ohne weiteres einstellen, denn die Fruchtbarkeit nimmt mit dem Alter ab. In einigen Fällen wurde diese natürliche Grenze umgangen, indem sich die Frau rechtzeitig befruchtete Eizellen entnehmen ließ, das bedeutete allerdings auch, dass man zu diesem Zeitpunkt schon einen passenden Partner an der Seite haben musste. Die Chance auf eine erfolgreiche Schwangerschaft beim späteren Einsetzen der befruchteten Eizelle war größer, wenn die Eizellen im Vorkernstadium eingefroren wurden, das heißt es hat bereits eine Vereinigung Von Samen- und Eizelle stattgefunden, nicht jedoch eine Verschmelzung.

Nun soll das Ganze allerdings auch ganz ohne Mann funktionieren – zumindest was die Entnahme der Eizellen angeht. Dadurch, dass die Verfahren des Einfrierens in den letzten Jahren deutlich besser geworden sind, ist auch die Erfolgsquote bei den unbefruchteten Eizellen deutlich gestiegen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kindspech verrät Verhalten der Mutter in der Schwangerschaft

Wie US-Forscher nun berichten, kann man anhand des ersten Stuhls (auch Kindspech oder Mekonium genannt) den ein Baby nach der Geburt ausscheidet erkennen, ob sich die Mutter während der Schwangerschaft vorbildlich verhalten hat oder nicht. So ist daran unter anderem zu erkennen, ob die Mutter des Kindes Drogen oder andere Schadstoffe konsumiert hat und ob sie während der Schwangerschaft geraucht hat. Man kann auf diese Weise auch feststellen, ob die Mutter Passivrauch ausgesetzt war. Vieles von dem, was sich in den beiden letzten Dritteln der Schwangerschaft abspielt, kann man somit am Kindspech erkennen.

Das Kindspech bildet sich ab der 13. Schwangerschaftswoche und es beinhaltet unter anderem auch Zellen der Schleimhaut, Galle sowie Fruchtwasser mit Haaren und Hautzellen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Alkohol und Schwangerschaft – zunächst kein Problem…?

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Expertenmeinungen zufolge kommt es nicht selten vor, dass werdende Mütter erst relativ spät ihre bestehende Schwangerschaft bemerken. Ebenso bekannt ist in diesem Zusammenhang freilich auch der Aspekt, dass sie während dieser Zeit im Rahmen von Festlichkeiten oder zu anderen Gelegenheiten durchaus mit Alkohol in Berührung kommen. Fakt ist, dass der Genuss von Alkohol für das Ungeborene starke, gesundheitliche Beeinträchtigungen, ja sogar geistige oder körperliche Behinderungen verursachen kann.

Wie nun aber die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in Hamburg bekanntgab, stellt der Genuss von Alkohol oder die Einnahme von Medikamenten in den ersten zwei Wochen der Schwangerschaft für den Embryo kein Gesundheitsrisiko dar. Diesen Beitrag weiterlesen »

Unfruchtbare Tage bestimmen

Unfruchtbare Tage und fruchtbare Tage bestimmen den Zyklus der Frau. Während unfruchtbare Tage überwiegen, ist die Frau nur in einer vergleichsweise kurzen Phase des Zyklus fruchtbar, nämlich während des Eisprungs und kurz danach. Dieser Zeitraum beträgt nur rund 24 Stunden, danach verlässt die Eizelle den Eileiter und ist somit nicht mehr befruchtungsfähig. Wird die Eizelle jedoch im Eileiter von der Samenzelle des Mannes befruchtet, macht sie sich auf den Weg in die Gebärmutter, wo sie sich dann in der Gebärmutterschleimhaut einnistet und heranreift.

Es gibt Paare, die unfruchtbare Tage als Garantie ansehen, dass die Frau nicht schwanger wird, dabei handelt es sich jedoch um eine sehr unzuverlässige „Verhütungsmethode“, die wenn überhaupt nur dann Sinn macht, wenn sich die Frau wirklich gut mit ihrem Körper auskennt. Diesen Beitrag weiterlesen »

Befruchtung und Einnistung

Die sicherste Methode, den Wunsch nach Kindern Wirklichkeit werden zu lassen, ist nach wie vor reger Geschlechtsverkehr während den fruchtbaren Tagen der Frau. Die fruchtbaren Tage sind während und unmittelbar nach dem Eisprung, in dieser Zeit ist die Wahrscheinlichkeit einer Befruchtung und Einnistung besonders groß. Der Eisprung veranlasst, dass eine befruchtungsfähige Eizelle die Eierstöcke verlässt und in den Eileiter wandert, wo sie dann von der Samenzelle befruchtet werden kann. Wenn dies geschieht, nistet sich die befruchete Eizelle irgendwann in der Gebärmutterschleimhaut ein und die Schwangerschaft nimmt ihren Lauf. Diesen Beitrag weiterlesen »

Wann ist die Frau fruchtbar ?

Die Frage „Wann ist die Frau fruchtbar“ lässt sich relativ leicht beantworten – fruchtbar ist die Frau dann, wenn der Eisprung stattgefunden hat und auch noch unmittelbar in der Zeit danach. Während die Eizelle der Frau, die von den Eierstöcken abgestoßen wird, durch den Eileiter wandert, kann sie von der Samenzelle des Mannes befruchtet werden. Geschieht dies, begibt sich die befruchtete Eizelle auf den Weg in die Gebärmutter, wo sie sich dann in der Gebärmutterschleimhaut einnistet.

Wann ist die Frau fruchtbar ist eigentlich nicht schwer herauszufinden, der Eisprung findet einmal in jedem Zyklus statt. Der Zyklus umfasst ca. 30 Tage, wobei er bei jeder Frau ein wenig unterschiedlich ausfallen kann. Der Zyklus ist dauert vom ersten Tag der Blutung bis zum ersten Tag der darauf folgenden Blutung. Der Eisprung wiederum findet ca. 14 Tage vor der nächsten Regelblutung statt, also ungefähr in der Mitte des Zyklus. In dieser Zeit wird die Eizelle entweder befruchtet, oder aber sie verkümmert und ausgelöst von den Hormonen beginnt ein wenig später dann die Regelblutung.