Cola erhöht das Risiko einer Schwangerschaftsdiabetes

Wenn Frauen während der Schwangerschaft zu Cola greifen, so tun sie sich damit nichts Gutes, denn das sehr zuckerhaltige Erfrischungsgetränk erhöht das Risiko, im Laufe der Schwangerschaft an der so genannten Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken. Erstmals wurde dieser Zusammenhang nun von Forschern der Louisiana State University in New Orleans belegt, die im Rahmen der “Nurses Health Study” über einen Zeitraum von mehreren Jahrzehnten mehr als 13.000 Frauen untersucht hatten. Dabei wurden andere Risikofaktoren für eine Schwangerschaftsdiabetes bewusst außen vor gelassen, damit man am Ende ein unverfälschtes Ergebnis erhält.

Demnach erkranken Frauen, die während der Schwangerschaft mehr als fünf Gläser Cola in der Woche trinken, fünfmal häufiger an der Schwangerschaftsdiabetes als diejenigen, die weniger als einmal im Monat Cola trinken. Mal abgesehen davon ist Cola aufgrund des hohen Zuckergehalts und der chemischen Inhaltsstoffe ohnehin nicht unbedingt „das gelbe vom Ei“. Und auch unabhängig von dem Risiko, eher an einer Schwangerschaftsdiabetes zu erkranken, ist das Trinken von koffeinhaltigen Getränken, also auch Kaffee und Co., während der Schwangerschaft generell nicht gesund – unter anderem kann zu viel Kaffee auch das Risiko einer Fehlgeburt erhöhen.

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