Angst wirkt sich auf Entwicklung von Babys aus

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Wie eine amerikanische Studie nun belegt, kommen die Kinder von Frauen, die an einer schweren oder auch chronischen Angststörung leiden, deutlich kleiner und auch leichter zur Welt als andere Babys. Im Rahmen dieser Studie wurden insgesamt 763 Frauen beobachtet und deren Daten anschliessend analysiert. Das Durchschnittsalter der Teilnehmerinnen lag hier bei 23 Jahren. Für die Ermittlung der Daten wurden psychologische Tests durchgeführt und Befragungen während und auch nach der Schwangerschaft durchgeführt.
Unabhängig von ihrer ethnischen Herkunft und weiteren Faktoren ergab die Studie, dass die eher ängstlichen Frauen zartere Kinder zur Welt bringen als die Frauen ohne Angstsymptome. Die Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Stresshormone, die beim Empfinden von Angst ausgeschüttet werden, ein Grund für dieses Phänomen sind. Denn diese Hormone führen dazu, dass die Bildung von Hormonen, die für das Wachstum zuständig sind, beim Kind unterdrückt bzw. verringert wird. Für die betroffenen Frauen würde sich daher eine Therapie gegen die Angst empfehlen, die am besten schon frühzeitig begonnen werden sollte.