Archiv für die Kategorie „Gesundheit des Kindes“

Schock für Freunde des „Wunderkorns“!

Er gilt als „Wunderkorn“, scheint untrennbar mit Asien und der Mythologie des Kontinents verbunden und soll zudem sehr gesund sein. Dachten wir jedenfalls: Denn Ärzte, Ernährungswissenschaftler und auch Werbung präsentieren uns den Reis als das „Superkorn“, das uns vital und fit hält. Reis … ja, da kommt uns unwillkürlich ein weiser, alter asiatischer Kung-Fu-Meister in den Sinn, der täglich, bescheiden, nur ein paar Schüsselschen davon und ein wenig Fisch isst und dennoch – bzw. gerade deshalb -, topfit ist. Doch nun wurden die Freunde des „Wunderkorns“ (das auch als Fruchtbarkeitssymbol gilt) unsanft aufgeschreckt: „Arsen im Reis gefährdet Babys im Mutterleib“, titelte zum Beispiel Focus online in großen Lettern. Diesen Beitrag weiterlesen »

Honig – Für Säuglinge tabu in der Schwangerschaft keine Gefahr

Viele werdende Mütter fragen in Foren, ob es ok ist, während der Schwangerschaft Honig zu essen. Begründet ist dies dadurch, dass Honig nur kalt geschleudert werden kann und Säuglinge unter einem Jahr keinesfalls Honig essen dürfen. Denn dieser enthält Clostridium botulinum und seinen Sporen. Dieses Bakterium kann bei Säuglingen lebensgefährlichen Erkrankung führen.

In der Schwangerschaft ist Honig allerdings kein Problem. Die Abwehrkräfte der Mutter kommen mit dem Bakterium ohne Probleme klar und der Darm verhindert eine Ansteckung des ungeborenen Kindes. Honig ist eines der wenigen, noch natürlichen, Lebensmittel und sollte mit Genuss gegessen werden, auch in der Schwangerschaft, denn er enthält viele gesunde Vitamine und Enzyme.

Die Qualität des Honigs kann man auf den Imker Etiketten erkennen. Dieses sollte gelesen werden, wie eine Beurteilung eines Arbeitnehmers. Begriffe auf dem Etikett wie „feinste“, „beste“ oder „Auslese“ dürfen nur dann verwendet werden, wenn der Honig eine sehr gute Qualität hat und sich auch von anderen Honigsorten in Qualität, Geschmack und Aussehen unterscheidet.

Nützliche Medikamente während der Schwangerschaft

1.) Allgemeines zur Schwangerschaft
Eine Schwangerschaft bedeutet eine grundlegende Änderung der Lebensstruktur für Mann und vor allem für Frau. Es gelten hierbei, hinsichtlich der Gesundheit der Frau und des zu gebärdenden Kindes, sehr viele Dinge zu beachten. Generell fragt man sich während einer Schwangerschaft: “Was darf ich?”
Darf ich schwere Dinge tragen? Kann ich weiterhin Sport treiben? Was darf ich Essen und Trinken und welche Medikamente darf ich nehmen wenn ich krank bin?

2.) Was sollte während der Schwangerschaft beachtet werden?

a.) gesunde und vielfältige Ernährung
Während der Schwangerschaft sollten diverse Dinge beachtet werden. Grundlage für eine gute Versorgung des Kindes ist vor allem eine gesunde Ernährung, da das zu gebärdende Baby über die Nabelschnur mit seiner Mama verbunden ist. Dies bedeutet nicht zwingend, dass die Schwangere Frau für “2 Personen” essen muss, sondern eine abwechslungsreiche und überwiegend gesunde Ernährung zu sich nehmen sollte. Es sollte das ein oder andere mal auf Fertiggerichte verzichtet werden da man anstatt dessen leicht kochen sollte. Leicht kochen bedeutet kaum tierische Fette zu verwenden und der Verzicht auf Kalorienbomben. Weiterhin ist der Verzicht auf den Genuss von Alkohol Zigaretten und Drogen äußerst wichtig.
b.) Medikamente
Die Einnahme von Medikamenten sollte immer sehr gut mit dem Hausarzt oder dem Arzt des Vertrauens besprochen werden. Vor allem geht es darum zu besprechen inwieweit das Präparat schädlich sein kann und natürlich in welcher Dosierung es genommen werden darf. Grundsätzlich sollte sehr vorsichtig mit Medikamenten, welche man in der Apotheke Online bekommt, umgegangen werden.
Hingegen gibt es aber auch Erkrankungen wie z.B. bakterielle Infektionen die mit Antibiotika behandelt werden sollte, damit sich die Krankheit nicht auf die Gesundheit des Kindes auswirkt. Die Einnahme von Schmerzmitteln wie Paracetamol, Migränemitteln oder Antiallergika sowie Nasentropfen ist grundsätzlich möglich und nicht schädigend. Solche Präparate bekommt sind grundsätzlich in jeder Apotheke zu haben.
c.) Belastungen und Sport
Schwere Taschen oder der Wasserkasten sollten zu jeder Zeit am Besten vom Mann getragen werden. Die Schwangere Frau soll sich nicht unnötig überbelasten, da dies eine Früh- oder Fehlgeburt als Folge haben kann. Sport sollte in angemessenem Rahmen getrieben werden.

Plötzlicher Kindstod durch zu viel Eiweiß?

Er kommt plötzlich und unerwartet, nur einer der Gründe, weswegen Eltern und Angehörige nach einem Plötzlichen Säuglingstod wie versteinert sind. Dabei tritt der Krippentod, wie das unerklärliche Versterben von Säuglingen, meist während der Schlafphase, auch genannt wird, in der Regel innerhalb des ersten Lebensjahres auf. Wobei man nun dem Phänomen ein Stück weit auf der Spur scheint. So haben Wissenschaftler aus Gießen, Hull (England), Rostock-Dummerstorf und Berlin einen hohen Eiweißkonsum von Müttern als möglichen Risikofaktor für den Plötzlichen Kindstod identifiziert. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kein Gläschen in Ehren!

Unter dem Motto „Mein Kind will keinen Alkohol“ geht es derzeit auch in Werbespots (es gibt zudem eine gleichnamige Webseite) wieder um ein drängendes Thema – die vorgeburtliche Schädigung eines Kindes durch Alkohol. Denn Alkohol, immerhin eine potentiell toxische Substanz, kann – via Plazentaschranke -, aus dem Blutkreislauf der Mutter in den des Kindes über treten, worauf der Säugling dann, schlimmstenfalls, den gleichen Alkoholspiegel wie die Mutter „intus“ hat. Leicht vorstellbar, was für fatale Folgen hier bereits ein leichter Schwips oder gar ein Vollrausch haben kann! Diesen Beitrag weiterlesen »

Gefährliche Schmerzmittel

Alle schwangeren Frauen wissen, dass sie in den neun Monaten der Schwangerschaft gewisse Dinge nicht tun dürfen. Neben dem Rauchen und dem Trinken von Alkohol, sollte auch die Einnahme von Tabletten für werdende Mütter ein absolutes Tabu sein. Wenn es nicht anders geht, dann sollte die Schwangere nur die Mittel einnehmen, die ihr der Arzt verordnet hat. Diesen Beitrag weiterlesen »

Übergewicht erhöht Risiko für eine Schwangerschaftsdiabetes

Frauen die übergewichtig sind und vorhaben schwanger zu werden, sollten eventuell überlegen, ob sie nicht vor der Schwangerschaft ein paar Kilos abnehmen wollen, denn Experten weisen nun darauf hin, dass unter anderem das Risiko für eine Schwangerschaftsdiabetes erheblich verringert werden kann, wenn man das Gewicht rechtzeitig reduziert. Die Bauchspeicheldrüse muss während der Schwangerschaft mehr Insulin produzieren, damit Glukose aus der Nahrung als zusätzliche Energiequelle verwertet werden kann. Bei der Schwangerschaftsdiabetes kann die Glukose nicht ausreichend abgebaut werden, weil die Bauchspeicheldrüse der Mutter diese Mehrarbeit nicht leisten kann. Das Resultat ist ein zu hoher Blutzuckerspiegel.

Neben dem Übergewicht ist unter anderem auch noch eine ungesunde Ernährung, eine erbliche Vorbelastung und eine Schwangerschaft über 30 ein Risikofaktor für eine Schwangerschaftsdiabetes – mit der übrigens auch das Risiko einer Fehlgeburt steigt. Daher sollte man zudem auch die Blutzuckerwerte während der Schwangerschaft regelmäßig kontrollieren lassen, um rechtzeitig handeln zu können.

Ernährungsratgeber mit nützlichen Tipps rund um die Schwangerschaft

© 2009 ablestock / jupiterimages

Der Ernährungsratgeber von Sven-David Müller weist nun noch einmal darauf hin, dass Frauen sowohl in der Schwangerschaft als auch in der Stillzeit eine spezielle Ernährungsweise beachten sollten. Dabei ist nicht nur eine ausgewogene, gesunde Ernährung wichtig, sondern auch der Verzicht auf einige Dinge: So sollten Schwangere zum Beispiel keinen Rohmilchkäse und auch kein rohes Fleisch essen. Auch Softeis kann gefährlich sein, da sich darin Salmonellen befindet könnten. Es gibt einige Risikofaktoren, die durch eine schlechte Ernährungsweise begünstigt werden können. Übergewicht und eine Schwangerschaftsdiabetes können dabei ebenso zu den Folgeerkrankungen gehören, was nicht nur für die Mutter eine potentielle Gefahr darstellt.

Der Ernährungsratgeber gibt nützliche Tipps zur Ernährung während der Schwangerschaft und der Stillzeit, räumt aber auch mit verschiedenen Vorurteilen und Mythen auf, die sich rund um die Schwangerschaft ranken. Es ist bekannt dass schwangere und stillende Frauen einen höheren Bedarf an Protein, Eisen, Jod, Zink, Vitamin A, Vitamin B6 sowie Folsäure und Vitamin C haben. Diesen Beitrag weiterlesen »

Kindspech verrät Verhalten der Mutter in der Schwangerschaft

Wie US-Forscher nun berichten, kann man anhand des ersten Stuhls (auch Kindspech oder Mekonium genannt) den ein Baby nach der Geburt ausscheidet erkennen, ob sich die Mutter während der Schwangerschaft vorbildlich verhalten hat oder nicht. So ist daran unter anderem zu erkennen, ob die Mutter des Kindes Drogen oder andere Schadstoffe konsumiert hat und ob sie während der Schwangerschaft geraucht hat. Man kann auf diese Weise auch feststellen, ob die Mutter Passivrauch ausgesetzt war. Vieles von dem, was sich in den beiden letzten Dritteln der Schwangerschaft abspielt, kann man somit am Kindspech erkennen.

Das Kindspech bildet sich ab der 13. Schwangerschaftswoche und es beinhaltet unter anderem auch Zellen der Schleimhaut, Galle sowie Fruchtwasser mit Haaren und Hautzellen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Alkohol und Schwangerschaft – zunächst kein Problem…?

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Expertenmeinungen zufolge kommt es nicht selten vor, dass werdende Mütter erst relativ spät ihre bestehende Schwangerschaft bemerken. Ebenso bekannt ist in diesem Zusammenhang freilich auch der Aspekt, dass sie während dieser Zeit im Rahmen von Festlichkeiten oder zu anderen Gelegenheiten durchaus mit Alkohol in Berührung kommen. Fakt ist, dass der Genuss von Alkohol für das Ungeborene starke, gesundheitliche Beeinträchtigungen, ja sogar geistige oder körperliche Behinderungen verursachen kann.

Wie nun aber die Deutsche Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (DGGG) in Hamburg bekanntgab, stellt der Genuss von Alkohol oder die Einnahme von Medikamenten in den ersten zwei Wochen der Schwangerschaft für den Embryo kein Gesundheitsrisiko dar. Diesen Beitrag weiterlesen »