Thema Brustkrebs – Was stimmt und was nicht?
Nachdem der Internationale Monat der Brustkrebs-Prävention gerade erst hinter uns liegt, ist es vielleicht mal an der Zeit, mit einige Mythen aufzuräumen, die sich rund um dieses Thema angesammelt haben. So ist es zum Beispiel nicht der Fall, dass nur Frauen an Brustkrebs erkranken können – Männer erkranken zwar deutlich seltener an dieser Krebsart, aber es kommt vor. Auch sagt die Größe der Brüste nichts über die Höhe des Risikos aus, einmal an Brustkrebs zu erkranken. Viele Frauen haben auch Angst, dass Krebs erblich ist und sie daher auf jeden Fall auch daran erkranken, wenn zum Beispiel die Mutter Brustkrebs hatte. Das ist so nicht richtig, allerdings sollte man in einem solchen Fall die Vorsorge sehr ernst nehmen.
Auch beim Alter macht der Krebs eigentlich keine Ausnahme, so erkranken auch jüngere Frauen an Brustkrebs, deutlich häufiger kommt er jedoch ab einem Alter von ungefähr 50 Jahren vor. Insbesondere in den Wechseljahren der Frau sollte man daher auch vermehrt darauf achten, dass man als Risikopatientin nicht unbedingt Hormone einnimmt. Denn Hormone können die Entstehung von Krebs fördern. Und nun noch ein paar Fakten: Rund 57.000 Frauen erkranken in einem Jahr an Brustkrebs. Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Umso früher der Brustkrebs erkannt wird, umso größer sind die Heilungschancen. Eine gesunde Ernährung, Bewegung und eine gesunde Lebensweise im Allgemeinen kann das Risiko an Brustkrebs zu erkranken, jedoch deutlich senken.